-- Mars Missions
-- Story Line
-- Well, I didn't suppose most people to read this, but if you want to, keep on...

DIE GESCHICHTE
--------------
Die Kolonisierung von neuen Lndereien sah die Menschheit seit ihrer ersten Stunde als eine der wichtigsten Aufgaben an, und dieser Vorsatz fhrte sie schlielich zu anderen Planeten. Die Daten 1969, 2023 und 2256 sind nur einige Auszge aus der Vergangenheit - die ersten Begegnungen mit Luna, Mars und Jupiter. Eine groe Rolle spielte in diesen Zeiten die diplomatische interplanetare Auseinandersetzung mit den jeweiligen Einheimischen, so dass sich oftmals blhende Handelsabkommen ergaben, aber auch gewaltige Raumschlachten. Die technische Unter- und berlegenheit anderer Rassen fhrten so schnell zu Ausrottungen kompletter Zivilisationen und ganzen Planeten. Am wohl bekanntesten ist die bernahme des Randplaneten Plutonos 2291 durch die Currhus-Flotte aus Proxima C., welche innerhalb eines Kampfes groe Teile des Planeten absprengten und innerhalb weniger Stunden der planetaren Zivilisation smtlichen Lebensraum nahm. Plutonos, berhmt als eines der wichtigsten Mitglieder von Sanha Alpha, einer interstellaren Handelsmacht, ging auf diese Weise unter. Die einheimische Rasse siedelte ber auf sonnennhere Planeten.

Zum wirkungsvollen Schutz gegen erneute Angriffe auf den lokalen Heliokomplex rief die Regierung des Planeten Terra eine Gemeinschaft unter dem Namen Sunis Kappa ins Leben, um das weitere Vorhergehen und die entgltige Systematisierung des lokalen Komplexes vorzubereiten. Untersttzung durch weitere Komplexe, deren Planeten Sanha Alpha beigetreten waren, konnte glcklicherweise in Anspruch genommen werden. Innerhalb krzester Zeit errichtete Sunis Kappa von 2318 bis 2320 eine mititrische Aufrstungsanlage auf Mars. Diese Niederlassung entwickelte sich rasch zu einer fast den ganzen Planeten in Anspruch nehmenden Schiffswerft. Durch Zuschsse und Bereitstellungen der martianischen Regierung zogen die Grndungsgemeinschaft sowie der gesamte Heliokomplex aus den neu entwickelten Defensivanlagen erhebliche Vorteile. Noch heute stellen Schiffe martianischer Herkunft einen elementaren Bestandteil jeder Flotte dar.

DIE HEUTIGE ZEIT
----------------
Durch paramilitrische Nutzung des Planeten durch die terranische Regierung entwickelte sich Mars schnell zur wichtigsten Basis der Wirtschaft, damit aber auch zum Symbol der Ausbeutung, was viele Einheimische betraf. Der grte Teil der Martianer und auermartianischen Rassen war unter Sunis Kappa in der Industrie beschftigt, und die allgemeinntzige Zusammenarbeit der Regierungen auf Terra und Mars spaltete langsam, aber sicher die Bevlkerung. Als die Nachricht der Rebellion schlielich bis zu den hheren Entscheidungstrgern durchgekommen war, war der vielleicht wichtigste Zeitpunkt in der Geschichte verpasst, und so konnte ein Groteil der auslieferbereiten Schiffen entwendet und hin ein anderes Heliosystem gebracht werden. 2447, fast zehn Jahre nach diesem Vorfall, fielen die rebellischen Auermartianer ber ihren frheren Planeten her. Ihnen fielen eine betrchtliche Anzahl Waffensysteme in die Hnde - darunter Geheimwaffen der terranischen Regierung - und smtliche Grostdte. Alle Versuche des Heliosystem-Notverbandes, mit Restbestnden der unter Sunis Kappa gebauten Verteidigungsflotte Mars zu befreien, scheiterten. Schlielich beschloss man, einen Stotrupp von nur wenigen Raumschiffen in das von den Rebellen besetzte Gebiet einzudringen, Sttzpunkte zu errichten und nach Mglichkeit auch Schaden anzurichten.

I - DER ERSTE DURCHBRUCH
------------------------
Dieses Unterfangen wurde zunchst heftig von allen hheren Institutionen abgelehnt, aber trotzdem illegal begonnen. Unter den vor den Rebellen geretteten Flotten-Bruchstcken befand sich eine funktionsfhige "Station", welche vor allem in den Grndungsjahren von Sunis Kappa als weltraumfhige Raumschiffplattform verwendet wurde. Durch einige kleinere Umrstungsaktionen lie sich eine solche "Station" jederzeit in eine vielseitige Basis umwandeln. Die Einschleusung dieses Schiffes in eine wenig belagerte Umgebung brachte vllig neue Methoden mit sich, die Aussicht auf einen Erfolg in der Vertreibung der Rebellen boten. Der Landepunkt der "Station" war nicht nur unbewacht, sondern lie auch umfangreiche Waffen- und Ausrstungsteschts zu: das terranische Teschtgebiet auf Mars. Vor allem diese Versuche erforderten ein schnelles Zurckschlagen der Rebellen in diesem Bereich des Planeten.

II - DIE ERSTE NIEDERLAGE
-------------------------
Eines der Hauptprobleme der "Station" war ihr kaum entwickeltes Manvriersystem, wodurch sich der erste Einsatz etwas verzgerte und den Rebellen die Mglichkeit gab, Verstrkung aus ihrem Sttzpunkt im unbekannten Heliokomplex anzufordern. Der neue terranische Auenposten Zidia City wurde schnell Ort eines rebellischen berfalls, bei dem eine der wichtigsten Personen entfhrt wurde. Mr. Hassler, Fhrungsmitglied von Sunis Kappa, hatte auf Luna mehrere Jahre Astroinformatik studiert und war als Quelle zur Lsung von Problemen jeder Art sehr gefragt. Seine Entfhrung konnte weder die terranische noch die erneut gegrndete martianische Regierung verantworten, und so wurde ein kleines, aber sehr kampferprobtes Raumschiff auf die Reise geschickt, diese Person zu befreien.

III - EIN GLCKLICHER ZUFALL
----------------------------
Im Gegensatz zu allen blichen Vermutungen kehrte das ausgesendete Raumschiff schlielich doch noch zurck - zwar schwer beschdigt, aber Mr. Hassler war wohlbehalten wieder seiner Arbeit fr Sunis Kappa nachgehen. Viele planetarische Regierungen des Heliokomplexes untersttzen mittlerweile den heiklen Versuch, mit einer Unterzahl an Raumschiffen einen kleinen, aber schwer verteidigten Planeten einzunehmen - vor allem die Hilfe durch Sanha Alpha war fr die martianische Regierun von groem Nutzen. Ein weiterer Vorteil ergab sich daraus, dass direkt auf der Planetenoberflche groe Mengen an Munition zu finden waren, die allerdings unter rebellischer Kontrolle standen. Da in einem nahegelegenen Industriegelnde groe Mengen an kriegstauglichen Waffen lagerten, beschloss Sunis Kappa, auf Terra eine neue "Station" zu bauen und in der Nhe des Waffendepots abzusetzen. Nach Aufwendungen fast des gesamten Budgets des Unternehmens stellte man das Raumschiff fertig und begann, kriegswichtiges Material sicherzustellen, was schon einmal der martianischen Regierung gehrt hatte.

IV - NEUE SCHWIERIGKEITEN
-------------------------
Die martianischen Sttzpunkte waren in kurzer Zeit zu stark befestigten Stdten und militrischen Fabriken angewachsen. Allerdings leidete die Infrastruktur unter einem stndig wiederkehrenden Problem: Die Rebellen zerstrten und belagern immer wieder praktische Reiserouten, sodass ein viele der interplanetaren Transporter Umwege in Kauf nehmen mussten. Vor allem die Teleporter-Verbindung Mars-Terra war zu dieser Zeit auch fr bewaffnete Frachter zu gefhrlich. Sunis Kappa plante aus diesem Grund in der der Kreuzung nahegelegenen martianischen Stadt Dynidon Vale einen Einsatz, der bis zu seiner Ausfhrung von keinem Rebellen bemerkt wurde. Der Plan ferfeinerte sich immer weiter, da Dynidon Vale ab jetzt hufiger in Kontakt mit Zidia City stand, und wurde schlielich genehmigt. Es war ein Plan zur Zerstrung von Geschtzen, die fr die Rebellen von grter Wichtigkeit waren. Um den Feind nicht zu frh auf diese Aktion aufmerksam zu machen, genehmigte Zidia City lediglich ein einziges Kampfschiff, um mehrere der starken Geschtze auszuschalten.

V - EINE RUHEPHASE
------------------
2455, acht Jahre nach dem rebellischen berfall, konnten Terra und Mars auf viele erfolgreiche Schlachten zurckblicken, jedoch auch auf groe Verluste. Besonders geschtzte Raumschiffpiloten genossen Ehrenurlaub, und der Krieg wurde fr eine Weile eingestellt. Im Rahmen der "Allgemeinen Erweiterten Bildung" organisierte Sunis Kappa zusammen mit Sanha Alpha auf einem auerhalb des Heliokomplexes gelegenen Planeten ein Fortbildungsprogramm fr Kampffahrzeugfahrer und Kampfpiloten. Dieses Programm stellte sich als uerst erfolgreich heraus, und so konnte der Krieg auch bald wieder aufgenommen werden - mit dem Ziel, die Rebellen ein fr alle Mal aus dem Heliokomplex zu verbannen.

VI - OFFENSIVES VORGEHEN
------------------------
Um die Rebellen erneut mit einem schnellen Streinsatz zu berraschen, suchte die Regierung in Zidia City lange nach mglichen Zielen. Viele solcher Angriffe wrde jedoch eine lngere Reise der Raumschiffe ber den Planeten bedeuten, wobei rebellische Verteidigungspanzer und -schiffe die Schlagkraft der entsendeten Flotte bereits unterwegs stark schwchen knnte. Um mit wenig Einsatz maximale Wirkung zu erzielen, rstete man eine nicht mehr bentigte Basis in eine "Station" um, und landete diese schlielich im Zentrum eines groen rebellischen Sttzpunktes. Mit einigen Angriffen suberte die Flotte die direkte Umgebung und festigte ihre Stellung. Ihr Ziel war allerdings, die wichtigsten Kraftwerke der Rebellen zu sprengen, die sich in diesem Sttzpuntk befanden, was kein leichter Auftrag war.

[EOF]